[lat.: commoneo- to put in mind, sich an etwas erinnern, zu Gemüte führen.]

18. Januar 2014

Kamerapause

We are fed up with agribusines
Digne ist heute in Berlin. Da treffen sich viele tausend Menschen (> 30 000!) um gegen die Agrar-Industrie zu protestieren. Die bekommt nämlich von unserer 'Regierung' auch noch viel Geld dafür, dass sie auf den Ackerboden über 600 verschiedene Gifte schüttet -und damit in unser Essen, in unsere Atemluft und unser Grundwasser.
                                                                                                                                                               Die Bienen sterben daran, wir Menschen bekommen Allergien, Abwehrschwächen und Krebs.             

Die kleinen Bauernhöfe produzieren gesünderes Essen, aber können mit den zu niedrigen Lebensmittelpreisen nicht mithalten -und geben auf.

Die Agrar-Industrie schlachtet im Jahr 750 Millionen Tiere, die in den großen Ställen unglücklich und krank dahinvegetierten. Darum brauchen sie viel Medizin, die wir dann mitessen müssen -und die uns auch krank macht. Das meiste Fleisch wird aber in die ganze Welt exportiert, wo dann wieder andere kleine Bauern aufgeben müssen.

Und viel zu viele Menschen glauben immer noch, dass sie das nichts angeht...

Kommentare:

  1. It is good to protest for things you believe in.
    It is hard for the little man to make a living against the big business who want profit not always whats best for the people who buy that product.

    The photo you left tells a tale all it's own.
    It is interesting to see your Studio.

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  2. Das ist sehr couragiert von dir, Anne, dass du dich wehrst und dich einsetzt für umweltfreundlichere Nahrungsmittel. Ich war noch nie an einer Demonstration. Mein Beitrag für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion besteht darin, dass ich das Fleisch beim
    Natura-Beef Produzenten in unserem Dorf beziehe. Auch unser Gemüse bekomme ich von einem kleinen Biobauern ins Haus geliefert. Ich habe ein Gemüse-Abo. Das ist zwar etwas teurer, aber wir bezahlen gerne den Mehrpreis für die umweltgerechte Produktion, die im übrigen sehr streng kontrolliert wird. Die Eier haben wir von unseren eigenen Hühnern, die es richtig schön haben auf einer grünen Weide. Ich hoffe und wünsche dir, dass die Demo erfolgreich ist!

    Oh wie interessant, das Studio zu sehen. Ich habe es mir viel, viel grösser vorgestellt. Das ist auch eine Canon, ja? Ich habe eine EOS 600D.

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  3. Thanks so much, Dee.
    That's it!

    Wir waren über 20000 dort - viele Bauern mit ihren Traktoren aus ganz Deutschland - direkt vor dem Kanzleramt.

    Erfolg haben ist ein Sache des langen Atems; siehe auch Energiepolitik ;)

    Die Presse hat erwartungsgemäßt nur verhalten gemeldet, aber auch das war vorhersehbar. Die Presse ist hier schon lange kein politisches Korrektiv mehr - sie arbeitet der verfehlten Regierungspolitik nur noch zu.
    Wir befinden uns in einer Postdemokratie :(

    Du machst das klasse, Barbara - genau das ist die Vorgehensweise: lokal kaufen und sehr gut überlegen wohin man sein Geld gibt, denn da liegt die Macht der Verbraucher. Das Mehr an finanziellem Einsatz ist die Befriedigung und auch die Qualität der Lebensmittel wert.

    Ich baue inzwischen selber Kartoffeln und Gemüse an. 'Zurück zur Erde' ist auch ein therapeutisches Mittel gegen die Verzweiflung.

    Ja, das ist eine 550D mit dem schönen 10-22mm Zoom. Aber irgendwie trauere ich meiner 350D immer noch nach. Und eigentlich wollte ich hier ja weiter mit dem alten Handy fotografieren...

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  4. He da! Nicht verzweifeln. Das Leben ist zu kurz und zu schön:)

    Ich staune immer wieder wie sich die Gesellschaft in der kurzen Zeit von 100 Jahren verändert hat - es sind Welten.

    Ich wünsche dir eine sehr schöne und hoffnungsvolle Januarwoche;)

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